Autor/inCorina Ursprung

Wenn sich Arzt und Vertrauensarzt nicht einig sind

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An die Ar­beits­un­fä­hig­keit schlies­sen ver­schie­de­ne Rechts­fol­gen an. So ist der Lohn trotz feh­len­der Ar­beits­leis­tung ge­schul­det, ei­ne or­dent­li­che Kün­di­gung wäh­rend ei­ner be­stimm­ten Zeit­span­ne ist nach Ab­lauf der Pro­be­zeit nicht mög­lich und im ge­kün­dig­ten Ver­hält­nis ver­län­gert sich un­ter Um­stän­den die Kün­di­gungs­frist. Was aber, wenn der Ar­beit­ge­ber an der Ar­beits­un­fä­hig­keit zwei­felt, bei­spiels­wei­se, weil die­ser just im Zeit­punkt der Kün­di­gung krank wird? In wel­chen Fäl­len kann der Ar­beit­ge­ber den Ar­beit­neh­mer zu ei­nem Ver­trau­ens­arzt schi­cken und was be­deu­tet es, wenn der den Ar­beit­neh­mer be­han­deln­de Arzt und der Ver­trau­ens­arzt zu un­ter­schied­li­chen Er­geb­nis­sen kom­men?

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Homeoffice — Wann zahlt der Arbeitgeber an die Miete?

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Ho­me­of­fice ge­hört heu­te bei vie­len Ar­beit­neh­mern zum Ar­beits­all­tag. Oft­mals wird an ge­wis­sen Ta­gen zu Hau­se, an an­dern im Bü­ro ge­ar­bei­tet. Die­se ver­gleichs­wei­se neue Ar­beits­form führt zu zahl­rei­chen Rechts­fra­gen im Zu­sam­men­hang mit Ar­beits­ort, Ar­beits­zeit, Da­ten­si­cher­heit, Er­reich­bar­keit und Ent­schä­di­gung für die Nut­zung der In­fra­struk­tur. Das Bun­des­ge­richt hat sich nun in ei­nem Ent­scheid vom April 2019 zur um­strit­te­nen Fra­ge ge­äus­sert, ob sich ein Ar­beit­ge­ber an den Miet­kos­ten ei­nes Ar­beit­neh­mers, wel­cher sei­ne Ar­beit voll­stän­dig von zu Hau­se aus er­le­dig­te, be­tei­li­gen muss. Dies wur­de im Ent­scheid be­jaht.

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Update — Whistleblowergesetz droht der Absturz

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Im Bei­trag vom 3. März 2019 «Ge­set­zes­vor­la­ge zum Schutz von Whist­leb­lo­wern – ein schwie­ri­ges Un­ter­fan­gen» wur­de in die­sem Blog die Vor­la­ge des Bun­des­ra­tes zum Schutz von Whist­leb­lo­wern vor­ge­stellt. Da­bei wur­de auf ein­zel­ne Schwä­chen hin­ge­wie­sen, aber auch fest­ge­hal­ten, dass die Vor­la­ge die Rechts­si­cher­heit ver­bes­sert. Nun hat der Na­tio­nal­rat die Ge­set­zes­vor­la­ge haus­hoch ab­ge­lehnt. Soll­te der Stän­de­rat gleich ent­schei­den, wird die Vor­la­ge de­fi­ni­tiv ver­senkt, was ei­ne ver­ta­ne Chan­ce wä­re.

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Das schlechte Arbeitszeugnis

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Ei­ne be­son­de­re Her­aus­for­de­rung beim Ver­fas­sen von Ar­beits­zeug­nis­sen be­steht dann, wenn ein Ar­beit­neh­mer un­ge­nü­gen­de Leis­tun­gen oder ein un­be­frie­di­gen­des Ver­hal­ten an den Tag ge­legt hat. An­ders als teil­wei­se be­haup­tet, darf und muss ein Ar­beits­zeug­nis un­ter be­stimm­ten Um­stän­den Schwä­chen the­ma­ti­sie­ren. Der vor­lie­gen­de Bei­trag zeigt, wann dies der Fall ist und wel­che For­mu­lie­run­gen hilf­reich sind. 

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Gesetzesvorlage zum Schutz von Whistleblowern – ein schwieriges Unterfangen

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Der Bun­des­rat hat die Vor­la­ge zur Teil­re­vi­si­on des Ob­li­ga­tio­nen­rechts be­tref­fend den Schutz bei Mel­dun­gen von Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten am Ar­beits­platz über­ar­bei­tet, nach­dem ei­ne ers­te Ver­si­on von den eid­ge­nös­si­schen Rä­ten mit dem Auf­trag, die Vor­la­ge in ei­ne ver­ständ­li­che­re Form zu brin­gen, zu­rück­ge­wie­sen wor­den war. Die Teil­re­vi­si­on re­gelt un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Ar­beit­neh­mer, wel­cher in sei­nem Be­trieb ei­ne un­er­laub­te Hand­lung oder ei­ne an­de­re Un­re­gel­mäs­sig­keit ver­mu­tet, die­se mel­den kann. Es geht al­so um den Schutz so ge­nann­ter Whist­leb­lo­wer. Der vor­lie­gen­de Bei­trag stellt die we­sent­li­chen Ele­men­te der Vor­la­ge kurz vor und weist auf ei­ni­ge kri­ti­sche Punk­te hin.

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Die Kündigung aus wirtschaftlichen oder organisatorischen Gründen

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An­ders als im Pri­vat­recht, wo die Kün­di­gung nicht miss­bräuch­lich sein darf, ver­langt die Kün­di­gung ei­nes An­stel­lungs­ver­hält­nis­ses im öf­fent­li­chen Recht zu­sätz­lich das Vor­han­den­sein ei­nes sach­li­chen Grun­des. Ne­ben ei­ner man­geln­den Leis­tung oder ei­nes un­be­frie­di­gen­den Ver­hal­tens kön­nen auch wirt­schaft­li­che oder or­ga­ni­sa­to­ri­sche bzw. be­trieb­li­che Grün­de ei­nen sol­chen sach­li­chen Grund für ei­ne Kün­di­gung dar­stel­len. Vor­aus­ge­setzt ist hier­bei, dass kei­ne an­de­re zu­mut­ba­re Stel­le an­ge­bo­ten wer­den kann oder ei­ne sol­che ab­ge­lehnt wird.

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