KategoriePrivates Arbeitsrecht

Krankheit im Arbeitszeugnis – Gratwanderung zwischen Wahrheits- und Fürsorgepflicht

K

Die Krank­heit als The­ma im Ar­beits­zeug­nis bil­det ei­ne gros­se Her­aus­for­de­rung beim Ver­fas­sen von Ar­beits­zeug­nis­sen. Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che müs­sen Ab­wä­gun­gen tref­fen zwi­schen der Pflicht der Ar­beit­ge­be­rin, ein wah­res und voll­stän­di­ges Bild des be­tref­fen­den Mit­ar­bei­ters zu zeich­nen und sei­ner Pflicht, das wirt­schaft­li­che Fort­kom­men sei­nes Ar­beit­neh­mers zu för­dern. Trotz der gros­sen Be­deu­tung der in­di­vi­du­el­len Si­tua­tio­nen las­sen sich – nach Mei­nung der Au­torin – Leit­li­ni­en aus­ma­chen, wel­che die Grat­wan­de­rung er­leich­tern. 

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Drei Mythen zum Arbeitszeugnis

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Ha­ben Sie sich schon mal über ein Ar­beits­zeug­nis ge­är­gert? Sei es, weil Sie als Ar­beit­neh­me­rin nicht zu­frie­den wa­ren, sei es, weil Sie als Ar­beit­ge­be­rin auf­grund ei­nes Zeug­nis­ses die Fä­hig­kei­ten ei­nes neu­en Ar­beit­neh­mers an­ders ein­ge­schätzt ha­ben. Mit Ar­beits­zeug­nis­sen ha­ben die al­ler­meis­ten – Ar­beit­neh­mer, Ar­beit­ge­ber, HR-Fach­leu­te, Ju­ris­ten, etc. – ir­gend­wann zu tun. Viel­leicht ge­ra­de des­halb ran­ken sich um das The­ma Ar­beits­zeug­nis zahl­rei­che My­then. Der nach­fol­gen­de Bei­trag geht drei häu­fig auf­tre­ten­den My­then auf den Grund.

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Gesetzesvorlage zum Schutz von Whistleblowern – ein schwieriges Unterfangen

G

Der Bun­des­rat hat die Vor­la­ge zur Teil­re­vi­si­on des Ob­li­ga­tio­nen­rechts be­tref­fend den Schutz bei Mel­dun­gen von Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten am Ar­beits­platz über­ar­bei­tet, nach­dem ei­ne ers­te Ver­si­on von den eid­ge­nös­si­schen Rä­ten mit dem Auf­trag, die Vor­la­ge in ei­ne ver­ständ­li­che­re Form zu brin­gen, zu­rück­ge­wie­sen wor­den war. Die Teil­re­vi­si­on re­gelt un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Ar­beit­neh­mer, wel­cher in sei­nem Be­trieb ei­ne un­er­laub­te Hand­lung oder ei­ne an­de­re Un­re­gel­mäs­sig­keit ver­mu­tet, die­se mel­den kann. Es geht al­so um den Schutz so ge­nann­ter Whist­leb­lo­wer. Der vor­lie­gen­de Bei­trag stellt die we­sent­li­chen Ele­men­te der Vor­la­ge kurz vor und weist auf ei­ni­ge kri­ti­sche Punk­te hin.

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Social Media in der Freizeit — Was geht das die Chefin an?

S

Der Ar­beit­ge­ber ist ver­pflich­tet, die Per­sön­lich­keit des Ar­beit­neh­mers zu ach­ten und zu schüt­zen, wo­zu auch des­sen Pri­vat- und In­tim­sphä­re ge­hört. In Zei­ten von So­ci­al Me­dia ver­schie­ben sich mit­un­ter die Gren­zen des­sen, was als pri­vat an­ge­se­hen wird. Was aber gilt, wenn Ar­beit­neh­mer selbst ih­re Pri­vat- oder In­tim­sphä­re auf So­ci­al Me­dia-Platt­for­men aus­brei­ten und da­mit die In­ter­es­sen des Ar­beit­ge­bers tan­gie­ren?

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